Was ist
Andropause?
Kennen Sie das auch?
Weniger Energie, schlechtere Stimmung, nachlassende Lust — viele Männer ab 40 kennen das Gefühl, nicht mehr so zu sein wie früher. Was dahintersteckt, ist häufig kein Burnout und kein normales Altern: Es ist ein messbarer, behandelbarer Hormonmangel. Fachleute nennen ihn Andropause.
Auf dieser Seite erfahren Sie, was Andropause ist, woran Sie sie erkennen, wie sie sich von normalen Altersprozessen unterscheidet — und welche Möglichkeiten es heute gibt, gut damit umzugehen.



Andropause:
Die einfache Erklärung
Der Begriff Andropause setzt sich zusammen aus dem griechischen "Andro" (Mann) und "Pause" (Aufhören). Er beschreibt den altersbedingt schleichenden Rückgang des männlichen Geschlechtshormons Testosteron — und die körperlichen und seelischen Veränderungen, die damit einhergehen.
Anders als bei Frauen, bei denen die Wechseljahre meist innerhalb weniger Jahre abrupt verlaufen, sinkt der Testosteronspiegel beim Mann langsam und kontinuierlich: ab etwa dem 35. Lebensjahr um rund 1 bis 2 Prozent pro Jahr.
Deshalb bemerken viele Männer die Veränderungen erst spät — oder führen sie auf Stress, Überarbeitung oder das Älterwerden zurück. Dabei ist die Ursache oft klar messbar: zu wenig Testosteron.
Andropause:
Auf einen Blick
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Andere Bezeichnungen:
Männliche Wechseljahre, Late-Onset-Hypogonadismus (LOH), PADAM
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Beginn:
Häufig ab 40–45 Jahren, selten auch früher
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Ursache:
Altersbedingte Abnahme der Testosteronproduktion
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Verlauf:
Schleichend – über Jahre bis Jahrzehnte
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Diagnose:
Bluttest (Hormonpanel) + ärztliches Gespräch
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Behandelbar:
Ja — verschiedene Therapieoptionen stehen zur Verfügung
Typische Symptome der Andropause
Die Beschwerden, die mit sinkenden Testosteronwerten zusammenhängen, sind vielfältig. Sie betreffen Körper und Psyche gleichzeitig — und werden deshalb oft nicht als zusammenhängendes Bild erkannt.
Wie viele dieser Punkte kennen Sie aus Ihrem eigenen Alltag?
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Anhaltende Müdigkeit & Erschöpfung
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Nachlassende Libido (Lust auf Sex)
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Erektionsprobleme
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Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit
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Depressive Verstimmungen
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Konzentrationsprobleme, 'Brain Fog'
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Muskelabbau trotz Training
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Zunahme von Bauchfett
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Schlafstörungen
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Verminderte Belastbarkeit & Antrieb
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Hitzewallungen (seltener, aber möglich)
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Knochendichte nimmt ab
Wichtig: Nicht jedes Symptom muss auf Andropause hinweisen. Und nicht jeder Mann mit niedrigem Testosteron spürt alle Beschwerden. Entscheidend ist die Gesamtschau — aus Labor und ärztlichem Gespräch.
Erkennen Sie mehrere dieser Symptome?
Ein einfacher Bluttest zeigt, ob Ihr Testosteron im Normalbereich liegt.
Wir begleiten Sie — von der Diagnose bis zur Therapie.
Warum sinkt Testosteron mit dem Alter?
Testosteron wird hauptsächlich in den Hoden produziert — gesteuert durch ein komplexes Hormonsystem im Gehirn (Hypothalamus und Hypophyse). Mit zunehmendem Alter arbeitet dieses System weniger effizient.
Es gibt zwei Hauptmechanismen:
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Die Hoden produzieren schlicht weniger Testosteron — auch wenn das Signal vom Gehirn korrekt ankommt.
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Das verbliebene Testosteron wird stärker an Transportproteine (vor allem SHBG) gebunden und steht dem Körper damit nicht mehr frei zur Verfügung.
Neben dem reinen Altern können folgende Faktoren den Hormonabfall beschleunigen:
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Starkes Übergewicht (Fettgewebe wandelt Testosteron in Östrogen um)
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Dauerhafter Stress (das Stresshormon Cortisol hemmt die Testosteronproduktion)
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Schlafmangel (Testosteron wird hauptsächlich im Schlaf produziert)
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Bewegungsmangel und unausgewogene Ernährung
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Bestimmte Erkrankungen (Diabetes, metabolisches Syndrom) und Medikamente
Andropause vs. Menopause: Was ist der Unterschied?
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Andropause (Mann) |
Menopause (Frau) |
Hormon |
Testosteron |
Östrogen / Progesteron |
Verlauf |
Schleichend, über Jahrzehnte |
Abrupt, meist 2–5 Jahre |
Beginn |
Ab ca. 35–45 Jahren |
Meist 45–55 Jahre |
Fruchtbarkeit |
Bleibt lange erhalten |
Endet mit der Menopause |
Diagnose |
Bluttest + Symptombild |
Bluttest + Symptombild |
Behandlung |
Möglich, individuell |
Möglich, individuell |
Wie verbreitet ist Andropause?
Andropause ist keine Seltenheit — sie ist eine der am häufigsten übersehenen Erkrankungen bei Männern mittleren Alters.
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Schätzungsweise 10 bis 40 Prozent der Männer ab 40 haben einen klinisch relevanten Testosteronmangel.
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Die wenigsten davon wissen es — weil sie ihre Symptome nicht einordnen können oder keinen Arzt aufsuchen.
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Gleichzeitig wächst das Bewusstsein: Immer mehr Männer informieren sich aktiv über ihren Hormonstatus.
Das Problem: Andrologen — also Fachärzte für Männergesundheit — sind rar, Wartezeiten lang. Genau hier setzt die AndroKlinik an: mit fachärztlicher Versorgung auf höchstem Niveau, auch per Telemedizin, bundesweit.
Wie wird Andropause festgestellt?
Die Diagnose basiert auf zwei Säulen: einem strukturierten Arztgespräch und einem Bluttest.
Das Arztgespräch
Das Hormonlabor
Was kann man gegen Andropause tun?
Lebensstil: Die Basis
Hormontherapie (TRT)
Ergänzende Behandlungen
Häufige Fragen zur Andropause
Bereit für Klarheit?
Bereit für Klarheit? Vereinbaren Sie jetzt Ihr erstes Gespräch mit einem Andrologen der AndroKlinik — per Video, diskret und ohne lange Wartezeit.
Über den Autor
Dr. med. Timo A. Spanholtz
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie - Spezialist für Männergesundheit und Intimchirurgie
